Gesundheit gilt als das höchste Gut – Fitness und Ernährung stehen ständig im Fokus der Öffentlichkeit und die Anhänger des „Quantified Self“ messen und dokumentieren jeden Laufweg, jede Kalorie und sogar die Qualität ihres Schlafs.

Sind wir also auf dem Weg zur Fitness-Gesellschaft?
Offenbar nicht, stellt der kürzlich veröffentlichte Trend-Report 2015 der Ford Motor Company fest. Denn trotz der gesteigerten Aufmerksamkeit für alles, was uns vermeintlich länger und besser leben lässt, steigt global die Zahl derer, die an Krankheiten sterben, die oft mit einem ungesunden Lebensstil in Verbindung stehen; beispielsweise Herzversagen, Schlaganfall und Krebs.

Spitz zusammengefasst stellen die Autoren des Berichts fest, die globale Bevölkerung werde weiterhin „dicker und kränker“. Vielleicht ist die andauernde Beschäftigung damit, was gut und gesund ist, sogar eher ein Hemmnis als eine Hilfe?
Zumindest in den USA sind 48% der Bevölkerung der Meinung, es sei einfacher, eine Steuererklärung zu machen, als sich gesund zu ernähren.

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