Dass Sport glücklich macht, gilt als Binsenweisheit – aber warum ist das so? Und gibt es bestimmte Übungen, die besonders glücklich machen? Die Antworten auf diese Fragen sind selbst für Menschen überraschend, die meinen, sich gut auszukennen.

Was das Glücksgefühl tatsächlich auslöst, ist nämlich die Tatsache, dass sportliche Betätigung vom Gehirn als Stress eingestuft wird: Die Bewegung wird so interpretiert, dass wir entweder vor einem Feind fliehen oder mit ihm kämpfen. In beiden Fällen schüttet das Gehirn unter anderem Chemikalien aus, welche die Schmerzempfindlichkeit senken sollen – in der Folge entstehen fast euphorische Gefühle.

Das schöne ist:

Um diesen Effekt zu erreichen, müssen wir kein regelmäßiges stundenlanges Fitnessprogramm durchlaufen. Der stimmungshebende Effekt tritt bereits nach den ersten 20 Minuten ein (und nimmt auch nicht weiter zu, wenn man länger trainiert).
Also: Bereits 20 Minuten konzentrierte Übung täglich reichen, um sich glücklicher und ausgeglichener zu fühlen.

Einen detaillierteren Artikel (auf englisch) mit weiterführenden Links gibt es hier: