Gesundheitsrisiko durch Maul- und Klauenseuche (MKS) in Deutschland sehr unwahrscheinlich
Berlin – Der jüngste Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Deutschland stellt laut Experten keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar. Die Tierkrankheit, die zuletzt bei einer Wasserbüffel-Herde in Brandenburg festgestellt wurde, ist für Menschen nur in Ausnahmefällen ansteckend.
Durch umfassende Überwachungsmaßnahmen bei Nutztieren und Wildtieren sowie die konsequente Keulung betroffener Tiere ist die Wahrscheinlichkeit einer Verbreitung stark minimiert. Historisch sind nur wenige milde Krankheitsverläufe beim Menschen dokumentiert, die durch intensiven Kontakt mit infizierten Tieren und mangelhafte Hygiene begünstigt wurden.

Infektionen durch den Verzehr von tierischen Lebensmitteln wie pasteurisierten Milchprodukten oder durchgegartem Fleisch sind nicht bekannt. Lediglich vom Verzehr von Rohmilch wird abgeraten.
Besonders empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Kinder, Schwangere oder ältere und kranke Personen sollten grundsätzlich auf den Verzehr von nicht abgekochter Rohmilch verzichten, da diese mit unterschiedlichen Keimen belastet sein kann.
Hygienemaßnahmen wie Schutzkleidung, Handschuhe und Desinfektion bieten effektiven Schutz im Umgang mit potenziell infizierten Tieren. Die Maul- und Klauenseuche ist nicht mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit bei Kindern zu verwechseln, da es sich um unterschiedliche Erkrankungen handelt. Weiterführende Informationen stellt das Bundesinstitut für Risikobewertung zur Verfügung: Maul- und Klauenseuche (MKS): Fragen und Antworten.
Zur vollständigen Pressemitteilung:
Weitere aktuelle Informationen und Nachrichten aus der Pharmazie und Apotheke finden Sie in unseren News.
Lesen Sie auch folgende Artikel
Diabetes in der Schwangerschaft09.01.2026: Schwangerschaftsdiabetes entsteht durch eine Insulinresistenz. Begünstigt wird sie – ähnlich wie beim Typ-2-Diabetes – durch genetische Veranlagung, Übergewicht sowie Lebensstilfaktoren wie Ernährung und Bewegung.
Mehr erfahren
Behandlung der akuten Vaginalmykose19.12.2025: Die typischen Beschwerden einer akuten Vaginalmykose lassen sich in der Regel rasch und effektiv lindern. Standard der Therapie ist die lokale Anwendung eines Antimykotikums aus der Gruppe der Imidazole, insbesondere Clotrimazol.
Mehr erfahren
Symptome und Diagnostik der akuten Vaginalmykose19.12.2025: Leitsymptom der akuten Vaginalmykose ist ein starker, oft quälender Juckreiz, insbesondere am Scheideneingang. Häufig treten zusätzlich Brennen, Rötung und Schwellung im Intimbereich auf. Die Diagnose erfolgt mittels Abstrich.
Mehr erfahren
Ursachen einer akuten Vaginalmykose19.12.2025: Vaginalmykosen werden hauptsächlich durch den Hefepilz Candida albicans verursacht. In den meisten Fällen handelt es sich um eine endogene Infektion, die durch eine geschwächte Immunabwehr begünstigt wird.
Mehr erfahren
Chronischer Scheidenpilz14.11.2025: Bei einem Teil der Patientinnen gehen Vaginalmykosen in einen chronisch rezidivierenden Verlauf über, der die Lebensqualität deutlich einschränken kann und eine sorgfältige Aufmerksamkeit erfordert. Die Leitlinie empfiehlt eine systemische Langzeittherapie.
Mehr erfahren
Ursachen einer bakteriellen Vaginose14.10.2025: Die BV wird heute als Syndrom verstanden, bei dem immunologische, mikrobiologische und ökologische Faktoren ineinandergreifen. Ein fest an der Vaginalwand haftender Biofilm ist charakteristisch.
Mehr erfahren
Behandlung der bakteriellen Vaginose14.10.2025: Eine bakterielle Vaginose wird leitliniengerecht mit Antibiotika behandelt, Antiseptika stehen ebenfalls zur Verfügung. Zusätzlich kann der Einsatz von Laktobazillen die Heilung unterstützen und Rezidiven vorbeugen.
Mehr erfahren
Bakterielle Vaginose – Symptome und Diagnostik14.10.2025: Typisch ist ein vermehrter, dünnflüssiger, grau-weißlicher Fluor vaginalis, der vaginale pH-Wert ist in der Regel ≥ 4,5. Grundlage der Diagnostik sind die Amsel-Kriterien und/oder der Nugent-Score.
Mehr erfahren

Schreiben Sie einen Kommentar