Aktuelle Branchennews


Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften könnte Notfälle mit Todesfolge verhindern

Berlin – Mitte 2019 starb die damals 13-jährige an Diabetes Typ 1 erkrankte Emily während einer Klassenfahrt an den Folgen einer schweren Stoffwechselentgleisung durch Überzuckerung, auch Ketoazidose genannt. Das Landgericht Mönchengladbach verurteilte vor Kurzem zwei Lehrerinnen, die als Aufsichtspersonen an der Fahrt teilnahmen. Beide Lehrerinnen haben gegen dieses Urteil Revision eingelegt. 15 Prozent aller Kinder und Jugendlichen leben hierzulande mit chronischen körperlichen oder psychischen Erkrankungen wie Verhaltensstörungen, Allergien oder Diabetes mellitus. Sie benötigen häufig pflegerische oder medizinische Betreuung, auch im schulischen Umfeld. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe fordern im Schulterschluss mit Kinderärztinnen und Kinderärzten sowie dem Verband Bildung und Erziehung (VBE) seit Jahren die Finanzierung von Schulgesundheitsfachkräften, wie sie in anderen Ländern bereits üblich sind. Ihre Unterstützung entlastet das Lehrpersonal, Eltern und Kinder. Lebensbedrohliche Notfälle könnten durch medizinisch geschultes Fachpersonal vermieden oder früh genug erkannt und behandelt werden, sind sich die Verbände sicher.

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Tipps zur effizienten Darmreinigung

Wer im Darmkrebsmonat März den Aufrufen zur Darmkrebsfrüherkennung gefolgt ist, hat jetzt bald einen Koloskopie-Termin. Wie läuft die Untersuchung ab und wie muss man sich darauf vorbereiten?

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Bundesamt: Mammografiescreening schon für Frauen ab 45 sinnvoll

Berlin/Salzgitter – Die Teilnahme am Mammografiescreeningprogramm ist auch für Frauen ab 45 Jahren mit mehr Nutzen als Risiken verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in einem heute veröffentlichten Bericht.

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Ab wann wird Sitzen zum Gesundheitsrisiko?

Früher legten Menschen hunderte Kilometer zu Fuß zurück, heute sitzen wir im Schnitt neun Stunden täglich auf Bürostühlen und Sofas. Welche Gesundheitsrisiken das Dauersitzen birgt – und wie man diese verringern kann.

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Potenzial der Krebsprävention ist noch weitgehend ungenutzt

Berlin – Beim Kampf gegen Krebs steht die Prävention noch viel zu selten im Fokus. Von aktuell rund 500.000 Krebsneuerkrankungen pro Jahr in Deutschland könnten fast die Hälfte durch Präventionsmaßnahmen vermieden werden, betonte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gestern beim Fachforum Gesundheit des Tagesspiegels in Berlin. Dieses Potenzial werde derzeit jedoch nur unzureichend genutzt.

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Seltene Erkrankungen: Bundesärztekammer plädiert für mehr Mittel

Berlin – Mehr öffentliche Mittel für die Erforschung, Diagnose und die Therapie von seltenen Erkrankungen fordert der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Klaus Reinhardt.

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Darmkrebsprävention: Wo stehen wir?

Petra Lynen plaudert mit Christian Pox

Zum Auftakt des Darmkrebsmonat März plaudert Petra Lynen mit Christian Pox, Gastroenterologe und Chefarzt am Sankt Joseph-Stift in Bremen und seit 2009 Koordinierender der Leitlinie Kolorektales Karzinom über die Darmkrebsvorsorge und Früherkennung in Deutschland. Themen sind unter anderem die Auswirkungen der NordiCC-Studie, der Stellenwert des iFOBT, die risikoadaptierte Nachsorge und das Screening bei familiärem Darmkrebs.

Quellenangabe: Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) e. V.

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Aua, meine Ohren!

Plötzlich einsetzende starke Ohrenschmerzen sind ein typisches Leitsymptom, das von Fieber, Hörstörungen und allgemeinem Krankheitsgefühl begleitet sein kann. Bei jüngeren Kindern, die noch nicht in der Lage sind, Schmerzen zu verbalisieren, äußert sich die Infektion durch häufiges Weinen, Ohrenreiben, Unruhe und verhaltene Nahrungs­aufnahme.

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