Aktuelle Branchennews


Pressemitteilung
BARMER: Geburtsvorbereitungskurs per Live-Video

Berlin, 3. April 2020 – Sich zu einem Geburtsvorbereitungskurs zu treffen, ist in Zeiten der Corona-Pandemie unmöglich. Für werdende Eltern, deren Hebamme keine Live-Videokurse anbietet, hat die BARMER eine Alternative geschaffen. Durch den BARMER-Kooperationspartner Kinderheldin werden Schwangeren und werdenden Vätern alle wichtigen Themen rund um die Geburtsvorbereitung und die Rückbildung per Live-Video vermittelt.

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Pressemitteilung
DGIM: Internistische Versorgung in Deutschland ist auch für Nicht-Corona-Patienten gesichert
Notbetrieb in vielen Kliniken und Arztpraxen, aufgeschobene Operationen und täglich Berichte über die erschwerten Arbeitsbedingungen für Ärzteschaft und Pflegekräfte – wer nicht unbedingt muss, verzichtet derzeit lieber auf einen Besuch in Klinik oder Praxis. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) befürchtet daher, dass unbehandelte Beschwerden über kurz oder lang zu vermehrten Todesfällen, den „stillen Opfern“ der Krise, führen könnten – und das, weil viele Menschen sich derzeit nicht rechtzeitig in Behandlung begeben. Daher rät die Fachgesellschaft dazu, unnötige Besuche beim Arzt zu vermeiden, bei ernsthaften Beschwerden jedoch dringend ärztlichen Rat in Praxis oder Klinik in Anspruch zu nehmen. Medizinisch notwendige Behandlungen sollten nicht ohne Absprache mit dem Arzt aufgeschoben werden.
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Medizin
Kassenärzte: Sechs von sieben Coronapatienten werden ambulant versorgt

Berlin – 85 Prozent der COVID-19-Patienten werden ambulant versorgt. Das unterschei­de Deutschland von vielen anderen Ländern, erklärte heute der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, in Berlin. Die Praxen der nie­der­gelassenen Ärzte stellten damit eine Art Schutzwall für die Krankenhäuser dar, damit diese sich auf die Behandlung der schwer Erkrankten konzentrieren könnten.

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Medizin
SARS-CoV-2: Viruslast im Rachen zu Beginn der Erkrankung am höchsten

Berlin/München − Die Infektiosität von SARS-CoV-2, dem Verursacher von COVID-19, ist offenbar zu Beginn der Erkrankung am höchsten. Dies zeigen die detaillierten Befunde zu den ersten Patienten in Deutschland, die Ende Januar in München behandelt wurden. Die Publikation in Nature (2020; doi: 10.1038/s41586-020-2196-x) erklärt die leichte Über­tragbarkeit des Virus. Sie liefert auch Hinweise, wann Patienten im Fall begrenzter Betten­kapazitäten frühestens aus dem Krankenhaus entlassen werden könnten.

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Pressemitteilung
SARS-CoV-2: HNO-Ärzte besonders gefährdet

Bonn, April 2020 – Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist weltweit vor allem deshalb gefürchtet, weil es schwere, in vielen Fällen auch tödliche Lungenentzündungen verursachen kann. Die größte Virusdichte findet sich in der Regel aber nicht in der Lunge, sondern in den oberen Atemwegen, vor allem in der Nase und im Nasenrachenraum. Hals-Nasen-Ohren-Ärzte sind daher einem besonders hohen Infektionsrisiko ausgesetzt. Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie (DGHNO-KHC) richtet sich daher mit einem dringenden Appell an Fachkollegen, Patienten und Verantwortliche im Gesundheitswesen, um gemeinsam den Schutz von Ärzten, medizinischem Fachpersonal und Patienten in der HNO zu verbessern.

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Politik
Hebammen helfen per Video

Berlin − Hebammen bieten Schwangeren und Paaren mit Neugeborenen ihre Hilfe in der Coronakrise mit Videoschalte an. Bis Mitte Juni könne verstärkt auf Beratung oder Kursteilnahme per Videotelefonie zurückgegriffen werden, teilten die maßgeblichen Hebammenverbände und der Spitzenverband der Krankenkassen heute in Berlin mit.

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Politik
RKI rechnet mit steigender COVID-19-Sterberate

Berlin – Mehr als 61.913 Personen haben sich in Deutschland mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert (Stand 31.3. um 0 Uhr), das sind 4.615 mehr als am Vortag. Und 583 Patienten sind an den Folgen der COVID-19-Pneumonie gestorben, rund 16.100 gelten als genesen. Diese Zahlen stellte das Robert-Koch-Institut (RKI) heute bei seiner Pressekonferenz vor.

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Pressemitteilung
Corona-Pandemie führt zu Impfstoff-Engpass Pneumokokken-Impfung zunächst für Risikogruppen

Berlin, 1. April 2020 – Viele Menschen haben sich zuletzt gegen Pneumokokken impfen lassen. Denn die Bakterien können ebenso wie das Coronavirus eine schwere Lungenentzündung verursachen. Das hat nun zu einem Impfstoff-Engpass geführt. Die BARMER rät daher, eine Impfung gemäß der neuen Empfehlung durch die Ständige Impfkommission STIKO vornehmen zu lassen. „In der jetzigen Situation sollten zunächst die Personen gegen Pneumokokken geimpft werden, die besonders gefährdet sind. Zu den Risikogruppen gehören Patienten mit Immunschwächen, mit chronischen Atemwegserkrankungen und Menschen ab 70 Jahren“, sagt Heidi Günther, Apothekerin bei der BARMER. Darüber hinaus müsse sichergestellt werden, dass Babys und Kleinkinder bis zwei Jahre im Rahmen der Grundimmunisierung den Impfstoff bekämen. Denn gerade bei Säuglingen könne die Infektion mit Pneumokokken besonders schwere Komplikationen hervorrufen.

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