Aktuelle Branchennews


Interview, Medizin, Pharmazie
Notfallmedikament für Schlaganfall-Patienten: Hirnblutung stoppen

Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 250.000 Menschen einen Schlaganfall – jeder Dritte davon stirbt innerhalb eines Jahres an den Folgen. Zwei von drei Patienten, die einen Schlaganfall überleben, tragen bleibende Schäden davon. Für einen kleinen Hoffnungsschimmer könnte jetzt ein neues Notfallmedikament sorgen, das in bestimmten Fällen eingesetzt werden kann, wenn es nach einem Schlaganfall zu einer Hirnblutung gekommen ist. Prof. Christian Nolte arbeitet am Centrum für Schlaganfallforschung Berlin (CSB), das zur dortigen „Charité – Universitätsmedizin“ gehört. Wir haben mit ihm über den Einsatz dieses Notfallmedikamentes ebenso gesprochen wie über Kritikpunkte und die aktuelle Studienlage.

zum Artikel (extern)

Erhöhtes Risiko für Fehlgeburten?

Kann eine Grippeerkrankung in der Schwangerschaft auch das Baby schädigen? Die US-amerikanische Seuchenbehörde CDC untersuchte, ob eine Influenzainfektion in der Schwangerschaft sich auf Geburtsgröße oder Geburtsgewicht des Neugeborenen auswirkt und ob es häufiger zu Früh- oder Fehlgeburten kommt. Publiziert wurden die Ergebnisse in „The Lancet“. Die Säuglinge hatten ein niedrigeres Geburtsgewicht und das Risiko für späte Fehlgeburten war erhöht.

zum Artikel (extern)

Medizin, Pharmazie
Diabetes: Es braucht ein Umdenken in Sachen Adipositas

Fettleibigkeit (Adipositas) ist ein Hauptrisikofaktor für die Entwicklung von Typ 2-Diabetes. Wissenschaftler eines europäischen Forschungsprojektes vertreten die Auffassung, dass sich im Kampf gegen die „Diabetes-Epidemie“, die Art und Weise, wie wir heute mit Adipositas umgehen, ändern muss. Sie fordern ein „Umdenken“. 29 Partner aus Industrie, akademischer Welt und Gesellschaft haben sich daher zu dem Konsortium „SOPHIA“ zusammengeschlossen. Ihr Ziel: ein neues, tiefer gehendes Verständnis von der Erkrankung, das es ermöglicht, vorherzusagen, welcher Adipositas-Patient Komplikationen wie etwa Diabetes entwickeln könnte. Letztlich geht es dabei auch um personalisierte Therapie.

zum Artikel (extern)

Medizin, Onkologie, Pharmazie
Krebs in der Pandemie: Mehr Tote durch Therapieaufschub

Die Corona-Pandemie hat weltweit die Behandlung anderer Erkrankungen in den Hintergrund gerückt. Mit im wortwörtlichen Sinne fatalen Folgen, wie das Beispiel Krebs zeigt: Bereits bei einer vierwöchigen Verzögerung einer Krebsbehandlung lässt sich eine erheblich erhöhte Sterblichkeit statistisch nachweisen. Das ergibt eine Metaanalyse, die im renommierten Fachblatt BMJ veröffentlicht wurde.

zum Artikel (extern)

Beratung, Pharmazie
Otriven 0,025 Prozent Nasentropfen: nicht mehr für Säuglinge

Otriven gegen Schnupfen 0,025 Prozent Nasentropfen darf nicht mehr bei Säuglingen angewendet werden. Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) informiert, dass fortan die abschwellenden Nasentropfen erst bei Kleinkindern ab einem Alter von einem Jahr verwendet werden dürfen. Für Säuglinge ist Otriven kontraindiziert. Welche Alternative gibt es?

zum Artikel (extern)

Pharmazie, Politik
Wann dürfen Apotheker selbstständig ergänzen?

Da Ärzte Dosierungsangaben auf Rezepten seit Sonntag verpflichtend angeben müssen, fürchten einige Apotheker Retaxationen und endlose Minuten des Frusts in Telefonschleifen von Arztpraxen. Aber: Wenn der Arzt nicht erreichbar ist, dürfen Apotheker in dringenden Fällen die Dosierung selbst ergänzen. Wenn bereits eine schriftliche Dosierungsanweisung vorliegt, dürfen Apotheker dies auch ohne Rücksprache auf dem Rezept vermerken.

zum Artikel (extern)

Medizin
Was ist eigentlich ein Hüftschnupfen?

Plötzlich fangen Kinder an zu hinken, krabbeln wieder oder können nur unter Schmerzen aufstehen. Die Symptome eines solchen Hüftschnupfens sind meist die Hinterlassenschaften eines viralen Infekts.

zum Artikel (extern)

Naturheilkunde
Prophylaxe mit Pflanzen

Pflanzliche Antiinfektiva, gibt es die überhaupt? Professor Dr. Robert Fürst vom Institut für Pharmazeutische Biologie der Universität Frankfurt sieht das kritisch. Dennoch ist einigen pflanzlichen Arzneimitteln ein gewisser Effekt bei Infekten nicht abzusprechen.

zum Artikel (extern)